Kaffee ist ein Stück Kultur und Kult zugleich. Mit dem Duft, dem einzigartigen Aroma und der belebenden Wirkung ist Kaffee in all seinen Variationen – vom Café Cremè über Cappuccino, Caffé Latte über Espresso – für viele Menschen nicht mehr aus ihrem Leben wegzudenken. Mit ihren Ursprüngen in Äthiopien hat die Kaffee-Pflanze einen fast unvergleichlichen Erfolgszug hinter sich – und die Popularität ist ungebrochen. In der Schweiz werden jährlich über 1000 Tassen Kaffee – also durchschnittlich fast 3 Tassen pro Tag – pro Person getrunken. Kaffee ist omnipräsent – man erhält ihn in Restaurants, öffentlichen Bars oder Coffee Shops oder um die Ecke am Kiosk. Neben der Qualität der Kaffeebohne kommt es auf die richtige Zubereitung an, wie beispielsweise in italienischen Cafés, wo Baristas die Herstellung jeder einzelnen Tasse Kaffee zelebrieren und Kaffeemaschinen der Marken Illy, La Pavoni oder de Longhi weit mehr als nur Gebrauchsgegenstände sind, nämlich Teil der Kultur.

Heute steht fast in jedem Haushalt eine Kaffeemaschine. Während die Aufgabe einer Kaffeemaschine von jeher war, einen aromatischen Kaffee zu produzieren, hat die Entwicklung doch sehr unterschiedliche Varianten hervorgebracht – bis zu den heutigen Kaffeevollautomaten. Ein kurzer Rückblick, der keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt:

Wer hat sie erfunden?

Die Anfänge gehen zurück auf das Jahr 1818 und den Erfinder Laurens, der in Paris die erste Kaffeemaschine mit Filter-System erfand. Anfänglich wurden die Maschinen mit Spiritus und erst seit dem ersten Jahrzehnt des vergangenen Jahrhunderts auch elektrisch betrieben. Kaum vorstellbar heute, dass diese Geräte in ihren Anfängen absoluten Luxusstatus hatten und für die breite Bevölkerung unerschwinglich waren. Eine versilberte elektrische Kaffeemaschine – meist in der Ausführung als Perkolator – hätte einen Arbeiter ein halbes Jahresgehalt gekostet.

„Wigomat“ – eine Legende unter den Kaffeemaschinen

Danach ging der Italiener Alfonso Bialetti in die Geschichte der Kaffeemaschinen ein, als er in 1954 seine Entwicklung unter dem Namen „Wigomat“ auf den Markt brachte, die als die erste moderne Filterkaffeemaschine gilt und zügig ihren Siegeszug in Deutschland, Westeuropa und Nordamerika hatte. Das Funktionsprinzip einer Filterkaffeemaschine basiert auf einer Blasenpumpe, wobei das Wasser durch ein im Zulaufschlauch eingebautes Rückschlagventil in ein beheizbares Rohr im Wärmeelement der Warmhalteplatte läuft. Das Wasser erhitzt sich dort, bis sich Dampfblasen bilden und der Druck aufgebaut wird, welcher wiederum das Rückschlagventil schliesst. Das heisse Wasser gelangt dann über Rohre in den Filter, wo es auf das Kaffeepulver trifft. In der Kanne unterm Filter sammelt sich der fertige Filterkaffee.

Direktbrühsystem

Etwas anders funktioniert das Direktbrühsystem, bei dem das Wasser nicht schrittweise in einem Rohr erhitzt wird, sondern der gesamte Wasservorrat in einem Wassertank zum sprudelnden Kochen gebracht wird. Danach läuft das brühend heisse Wasser über ein Ventil gesteuert über den gemahlenen Kaffee. Zu den Herstellern mit grossen Namen gehören AEG, Krups, Melitta oder Philips.

Kaffee-Perkolator

Der Kaffee-Perkolator wurde von Benjamin Thompson zwischen 1810 und 1814 erfunden, bei der das Wasser auf dem Herd erhitzt wurde und dann durch einen Innenzylinder hochstieg. Eine Weiterentwicklung davon ist der Vakuumbereiter, den es auch in einer gläsernen Variante gab. Deutsche Hersteller wie Rowenta zählten zu den führenden Herstellern. Legendär und noch heute im Einsatz ist die Espressomaschine, in der Wasser in einem beheizten Kessel oder Wärmetauscher auf etwas 90° erhitzt und unter etwa neun Bar Druck durch fein gemahlenes Kaffeemehl geleitet wird.

Portionskaffeemaschinen - eine Revolution

Seit den 2000er Jahren sind die Portionskaffeemaschinen mit Pad- und Kapselsystemen und Nespresso als Marktführer auf einem Siegeszug und überzeugen durch hohe Convenience dank der exakt abgemessenen Pulvermenge in den Pads bzw. Kapseln.

Kaffeevollautomaten – kleine Wunderwerke der Technik

Die Kaffeevollautomaten stellen eine neue Entwicklungsstufe in der Geschichte der Kaffeemaschinen dar. Als kleine technische Wunderwerke vereinen sie eine Reihe von Funktionen, die weit über das eigentliche Brühen des Kaffees hinausgehen. Ein Kaffeevollautomat besteht also in jedem Fall aus einer Heizvorrichtung, einer Pumpe und einer Brühgruppe. Zusätzlich ist er, je nach Modell, außerdem mit einem Mahlwerk und einem Milchaufschäumer ausgestattet. Im Gegensatz zur herkömmlichen Kaffeemaschine verfügt der Kaffeevollautomat über eine Pumpe, die das Wasser mit viel Druck durch das komprimierte Kaffeepulver presst. Dank dieser kleinen Revolution können auch kleine Kaffeevariationen wie Espresso oder Ristretto in den eigenen vier Wänden zubereitet werden. Ein Vorzeigemodell dieser neuen Generation ist der Siemens Kaffeevollautomat EQ.9 mit dem sensoFlow System, das für die ideale Brühtemperatur sorgt, während autoMilk Clean nach jedem Milchgetränk eine vollautomatische Dampfreinigung durchführt. Mit dem baristaMode lässt sich der Kaffeegeschmack weiter verfeinern. Dank der Home Connect Technology lässt sich der Kaffeevollautomat über Smartphone oder Tablet steuern.

 Von der Mokka-Kanne bis zum multifunktionalen Kaffeevollautomaten – Kaffeemaschinen blicken auf eine stolze 200-jährige Tradition zurück und sind noch heute ein fester Bestandteil des Alltags von Millionen von Menschen. In der Kategorie Kleingeräte bietet der Spezialist BAS Haushaltgeräte GmbH eine breite Auswahl von supermodernen Kaffeemaschinen an – dazu eine professionelle Beratung und umfassenden Service.